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Internet Adressen.

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000...000 und 111...111

Zusammenfassend kann gesagt werden, daß Eins-Felder bedeuten, daß alle Rechner eines Netzes gemeint sind. Während die Null sich wie ein "this" Zeiger (siehe Java, C++, ...) verhält. Besteht eine netid nur aus Nullen, wird das als eigenes Netzwerk interpretiert. Anstatt seine eigene Netzadresse anzugeben, könnte somit mit netid=00...00 gearbeitet werden (nicht empfehlenswert).

Schwächen der Internetadressierung

So gut die Adressierung durchdacht ist, aber Nachteile hat sie leider doch:
  1. Adresse eines Rechners kann wechseln: z.B. muß die Adresse geändert werden, wenn ein Rechner das Netzwerk wechselt => neue netid. Oder ein Klasse C Netzwerk wächst auf über 255 Rechner. Dann braucht es sogar eine Klasse B Adresse. Wenn die Software des Netzes nicht variabel zur neuen Adressierung ist, z.B. nur Klasse C Adressen akzeptiert, obwohl jetzt Klasse B gebraucht wird, muß die Software umgeschrieben werden. Aber selbst wenn es nicht so schlimm ist müssen immer noch viele Rechner neu eingestellt werden. Das kostet Zeit, Nerven und natürlich Geld. Und Fehler bleiben bei der Menge der Rechner bestimmt auch nicht aus.
  2. Wegfindung: Sei folgendes Beispiel gegeben, wobei R, A, B Rechner sind und I1,..,I5 Adressen sind:


    Beispiel für Weg A->B

    Sei es in diesem Beispiel so, daß Rechner A immer Adresse I3 benutzt, um mit Rechner B zu kommunizieren. Was passiert, wenn die Leitung bei I3 ausfällt. Es gibt ja noch einen Weg über Rechner A zu Adresse I5, der zu B führt. Leider ist die Adressierung aber nicht schlau genug, das herauszufinden. Das müßte der Router erkennen => mehr Aufwand bei dessen Verwaltung.

Gepunktete-Dezimal-Notation

Das Lesen von Binärcode ist für Menschen ein wenig mühsam und fehleran- fällig. Darum werden Internetadressen meist in einer Schreibweise dar- gestellt, die gepunktete-dezimal-Notation bzw. gepunktete-Vierer- Notation genannt wird. Den meisten wird sie gleich bekannt vorkommen.

Beispiel: 10000000 00001010 00000010 00011110 => 128.10.2.30

Die 32-Bit Integer wird in 4 Teile à 8 Bit zerlegt, in Dezimalzahlen umgeschrieben und durch Punkte getrennt. Dadurch bekommen die Klassen folgende Einteilung:

Klasse A    1.0.0.0 bis 126.0  .0  .0
Klasse B  128.0.0.0 bis 191.255.0  .0
Klasse C  192.0.1.0 bis 223.255.255.0
Klasse D  224.0.0.0 bis 239.255.255.255
Klasse E  240.0.0.0 bis 247.255.255.255
Im Gegensatz zur ersten Aufstellung (in Binärform) sind hier die Spezialadressen herausgenommen. (z.B. Klasse A, netid=0 <=> eigenes Netzwerk) Aber es fehlt no eine Netzwerknummer, die bisher noch nicht behandelt wurde: z.B. die Adresse 127.0.0.0

Loopback-Adresse

Eigentlich gehört die Adresse 127.0.0.0 zur Klasse A. Aber diese Adresse hat eine eigene Funktion: Wenn ein Rechner ein Paket mit dieser Adresse ins Internet schickt, sollte die Software dafür sorgen, daß dieses Paket das Internet nicht erreicht. Stattdessen tut das Programm so, als wäre das Paket gerade an den eigenen Rechner geschickt worden. Das ist ganz paktisch zum Testen von TCP/IP.

 

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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